Dienstag, 17. März 2015

[Interview] mit Maya Shepherd Teil 1

Heute möchte ich euch Maya Sheperd vorstellen, eine sehr vielfältige tolle Autorin, die es immer wieder schafft mich zu begeistern.
Bislang sind von ihr erschienen:

Quelle: Amazon.de





Ich durfte ihre jede Menge Fragen stellen und so ein bisschen hinter die Kulissen schauen. Lest selbst:


Hallo Maya, es ist sehr schön, dass wir uns heute miteinander unterhalten dürfen. Ganz herzlich Willkommen! Vielleicht möchtest du dich kurz erstmal all denjenigen vorstellen, die dich noch nicht so gut kennen?

Vielen Dank für die Einladung! Ich schreibe und veröffentliche seit 2012 unter dem Pseudonym Maya Shepherd Romane, hauptsächlich aus dem Jugenbuch und Fantasybereich. Zusammen mit meinem Mann und unserer Hündin lebe ich im schönen Rheinland. 

Ich bin ja von Natur aus sehr neugierig: Woher kommt dein Psyeudonym? Gibt es eine Verbindung zu jemanden oder ist dir der Name einfach eingefallen? 

Ich wollte ein Pseudonym mit dem ich mich immer identifizieren kann und deshalb habe ich einen Namen gewählt, der meinem eigenen sehr ähnlich ist. Mehr verrate ich dazu allerdings nicht, sonst wäre ja der geheimnisvolle Zauber dahin. 

Auf jeden Fall ist es ein Name, den man sich leicht merken kann und der sehr gut zu dir passt! Wie bekommt man als Autorin Hund und Mann unter einen Hut? Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Männer manchmal schlimmer als ein Sack Flöhe sind und auch die Vierbeiner wollen ja immer ziemlich viel Aufmerksamkeit. 

Ich fliehe zum Schreiben am liebsten in ein Café. Dort kann es manchmal zwar auch recht laut werden, aber solange mich niemand direkt anspricht, kann ich Hintergrundgeräusche sehr gut ausblenden. 

Hast du ein Lieblingscafé, in das du jeden Tag gehst, oder wechselst du das nach Lust und Laune? 

Ich habe ein paar Favoriten, die ich abwechselnd besuche. Meist kennt man mich dort aber schon: Die Frau mit der laktosefreien Milch und dem Laptop! 

Dann sparst du sicherlich wertvolle Sekunden, und kannst dich gleich ganz dem Schreiben widmen. Woher kommt deine Affinität zum Schreiben?

Ich habe schon immer gern gelesen und bin kreativ veranlagt. Wenn ich Filme oder Serien sehe, habe ich sie schon als Kind gedanklich immer weiter gesponnen. Manchmal habe ich diese Ideen dann auch aufgeschrieben, aber nur für mich. Meinen ersten Roman habe ich erst 2011 begonnen.  

War das schon immer dein Berufswunsch als Kind gewesen, Autorin zu werden? 

Nein, als Kind wollte ich erst Tierärztin, dann Walforscherin und später Schauspielerin werden. Danach habe ich das Träumen erstmal an den Nagel gehängt und eine realistische Ausbildung absolviert. Leider hat sie mich nicht glücklich gemacht und so entdeckte ich das Schreiben als Ausgleich für mich neu. Das ich nun davon leben kann, ist für mich ein wahrgewordener Traum, den ich oft selbst noch nicht ganz glauben kann. 

Ein wirklich schöner Traum, der für viele nicht wahr wird. Hast du eine Art Geheimrezept? 

Ich glaube, am wichtigsten ist, den Glauben an sich selbst nie zu verlieren und an seinen Träumen festzuhalten, so weit entfernt sie auch zu sein scheinen. Der Kampf mit den Selbstzweifeln ist auch mir nur zu gut bekannt. Ich kämpfe ihn bei jedem Roman mindestens einmal, eher mehrfach. Aber wenn man am Ende als Sieger hervorgeht, hat sich alles andere gelohnt. 

Seit ich selbst auch rezensiere, weiß ich erst, wie sehr ein Autor auf Lob und Kritik angewiesen ist. Über Lob freut sich ja jeder, aber wie gehst du mit Kritik um?

Ich lese mir jede Rezension durch, natürlich freue ich mich wie jeder besonders über die positiven, aber ich weiß auch negative Punkte durchaus zu schätzen, denn aus diesen Hinweisen kann ich lernen und versuchen es beim nächsten Roman besser zu machen. Auch hinter einer negativen Rezension steckt jemand, der sich Gedanken zum Buch gemacht hat und mir diese mitteilen möchte. Dafür bin ich dankbar! Aber leider ist nicht jede Kritik immer konstruktiv oder sachlich formuliert. In solchen Fällen lese ich die Rezension, ärgere mich kurz und versuche danach nicht mehr daran zu denken.  

Hast du neben dem Schreiben und Lesen noch weitere Hobbys? 

Ich reise sehr gerne, was leider ein sehr teures Hobby ist und ich deshalb nicht all zu oft ausüben kann. Zuhause habe ich eine Weltkarte, in die ich Orte, an denen ich schon war, mit einem Fähnchen markiere. Mindestens einmal die Woche stehe ich davor und zähle meinem Mann auf, wo ich noch überall hin möchte. Er kann es nicht mehr hören, denn die Liste ist endlos. Ansonsten gehe ich auch gerne ins Kino, treffe mich mit Freunden oder gehe mit unserer Hündin spazieren. 

Du hast also neben dem allgemein bekannten SUB auch noch eine LUO (Liste unbekannter Orte). Welche drei Orte stehen denn ganz oben auf der Liste? 

Die Reihenfolge der Liste ändert sich täglich, aktuell würde ich allerdings New York, Kapstadt und Wellington ganz weit oben sehen. 

Das klingt sehr interessant! Wie sieht es mit Irland aus? Warst du selbst schon einmal dort? 

Per Google Map bin ich dort viele Monate im Jahr, aber persönlich leider noch nie. Aber ich habe für diesen Jahr noch eine Rundreise mit meiner besten Freundin nach Irland geplant, worauf ich mich schon sehr freue. 

Das glaube ich dir. Immerhin spielt ja eine deiner drei aktuellen Reihen, nämlich "Dear Sister", dort. Da musst du dich natürlich auf die Spuren deiner Charaktere begeben. Was verbindest du mit Irland? 

Irland ist für mich das Land alles Mystischen, Fabelhaften und Geheimnisvollen. Noch bevor ich den ersten Band von "Dear Sister" geschrieben habe, wusste ich, dass die Geschichte in Irand spielen muss. 


Die Fortsetzung des Interviews gibt es morgen. Schaut auch morgen unbedingt vorbei, denn es gibt auch etwas zu gewinnen!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen